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„Hier spürt man den Herzschlag der Branche.“

Mailand, Messegelände. Wir stehen am Eingang zum Salone del Mobile 2019, der größten Designschau der Welt. Vor uns liegen 1,3 Kilometer Strecke zwischen den Hallen. Viele tausend Schritte. Vor uns liegen drei Tage mit vollem Programm, Besuche bei vielen Herstellern, Gespräche darüber, wie wir in Zukunft wohnen und uns wohlfühlen werden. Hier ist der Herzschlag der Branche spürbar. Auch unser Puls steigt, so lange haben wir uns schon auf diesen Trip gefreut.

Unsere Delegation ist ein Trio: Valentin Schmidt, Bernd Krüger und Stephanie Tietge haben sich auf den Weg gemacht, um für die Kundinnen und Kunden von Hans G. Bock aktuelle Trends zu erkunden und die Entwicklungen frühzeitig kennenzulernen, die morgen und übermorgen die Welt des Interieurs bestimmen werden.

Schon die ersten Eindrücke stimmen zuversichtlich: Der Andrang ist groß, die Stimmung positiv aufgeregt. Wir beginnen unsere Wanderungen im Strom eines überaus internationalen Publikums, das magnetisch angezogen ist von den Exponaten der rund 2000 Aussteller.

Unsere Wege führen uns kreuz und quer durch die Hallen. Wir besuchen die gigantischen Präsentationen der Branchenführer und nehmen unsere Termine bei Herstellern wahr, denen unser Haus traditionell verbunden ist. So machen wir zum Beispiel länger Station bei Minotti, Walter Knoll, Rimadesio, Poltrona Frau und den Bielefelder Werkstätten. Zusammengenommen werden es circa 20 Hersteller, die wir für intensivere Termine in unseren Messekalendern stehen haben.

Bei der Fülle der gesehenen Präsentationen und Kreationen fällt es natürlich schwer, übergeordnete Trends herauszustellen. Drei Erkenntnisse haben wir aber getroffen.

Vielfalt macht Schule

Der eine große Trend lässt sich nicht mehr finden. Vielfalt ist angesagt und steigert die Möglichkeiten, sich individuell einzurichten. Materialitäten und Formsprachen reichen von klassisch bis experimentell, von opulent bis reduziert. Es ist wie in vielen anderen Bereichen des Designs und der Kunst: Das historische und aktuelle Repertoire wird als kreativer Spielplatz genommen. Die Freude an Zitaten, Kombinationen und Modifikationen springt auf den Betrachter über.

Herkunft zeigen

Die Klassiker sind wieder gefragt, man legt Wert auf Traditionen und Herkunft. Das zeigt sich nicht nur im Trend der Re-Editionen, in denen moderne Designlegenden in neuen Produktionslinien zum Weiterleben gebracht werden. Es lässt sich auch an sichtbaren Einflüssen erkennen, die die klaren Linienführungen klassischer Möbelikonen auf zeitgenössische Kreationen ausüben.

Bunt ist Trumpf

Passend zum Frühlingsbeginn zeigte auch die Möbelmesse Farbe. Die Palette wird mit Lust und Energie vollständig genutzt, die knallige Farbkombination ist genauso zu finden wie edlere Anmutungen in gedeckten Tönen.

Zwei Trends, welche wir schon im Vorfeld erkannt haben, sind in Mailand offensichtlich geworden: Waren in den vergangenen Jahren Grau- und Grüntöne dominant, übernehmen zurzeit die Grundfarben mit Rot, Blau und Gelb in ihren Abstufungen und Schattierungen die Initiative. Auch der Trend zu Kombinationen von matten Metalloberflächen in Messing, Bronze sowie lackierten Metallfarben in Grau und Braun hat nicht an Aktualität verloren.

Milano bei Hans G. Bock

Mailand war in jeglicher Hinsicht eine Fundgrube. In den Messehallen, den kreativen Installationen in den Mailänder Appartements und Showrooms, beim abendlichen Schaufensterbummel bei den Flagshipstores der Modegrößen, auf den kulinarischen Entdeckungstouren durch Trattorias und Gastro-Hallen.

Wir werden im Spätsommer allen Interessierten Gelegenheit bieten, gemeinsam mit uns die Highlights der Tage in Mailand noch einmal zu erleben, in einem Rückblick auf unseren Besuch und in einem Ausblick mit Exponaten, die frisch vom Salone del Mobile zu uns in den Showroom kommen.